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Drvar ist durch den Partisanensieg
über der elitären deutschen Fallschirmspringereinheit im
Zweiten Weltkrieg bekannt. Tito und seine tapferen
Partisanen haben sich in einer Höhle (heute als Titos Höhle
bekannt) versteckt gehalten.

Die deutschen Nachrichtendienste haben keinen Widerstand bemerkt, und als die Fallschirmspringer abgesprungen sind, haben die Partisanen schon auf sie gewartet und sie angegriffen. Drvar ist dadurch verteidigt worden und dieser Kampf blieb in den Geschichtsbüchern als „Abspringen von Fallschirmtruppen in Drvar“ vermerkt und gilt als Symbol der Partisanenstrategie. Die Titos Höhle stellt heute die einzige touristische Attraktion in der eingeschlafenen Stadt Drvar dar.
Die Umgebung von Drvar ist unbeschreiblich schön, und dort befindet sich einer der größten Wälder im Lande. Dank der isolierten geographischen Lage ist dieser Wald Heim vielen Tierarten und den schönsten Quellen in der Gegend. Der Höhepunkt der Naturschönheit ist die Quelle und Schlucht des Flusses Unac, die sich südwestlich in Richtung Bosansko Grahovo befinden. Hinter dem Dorf Bastihe nennt man die
Unac-Schlucht Bastačica. Gerade die Dorfbewohner von Bastiha gehörten zu den tapferen Partisanen, die Drvar verteidigten. Im Nordwesten, in der Nähe von Martin Brod gibt es
Wasserfälle und Kaskaden am Unac, der schließlich in Una mündet. Das orthodoxe Kloster Rmanj, das sich in Martin Brod befindet, wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert gebaut, als eine große Gruppe von Serben nach der Grenze wanderte.
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